K O L P I N G - M U S I K T H E A T E R Schwäbisch Gmünd

S t o r y


Das Amüsiermädchen Charity, das für Geld mit Männern tanzt, macht ihrem Namen alle Ehre und hat auch nach Jahren in diesem Job ihren Glauben an die Güte der Menschen und die reine Liebe nicht verloren. Die Branche, in der sie arbeitet, ist aber nicht für ihre Wohltätigkeit berühmt. Charity gerät deshalb stets an Männer, die sie ausnutzen, und wird von ihren Freundinnen als naiv und unbelehrbar angesehen. Einer hat es auf ihr sauer verdientes Geld abgesehen, ein anderer macht sie zur Seelentrösterin für eine Nacht.

Charity sucht einen beruflichen Ausweg und lernt den neurotischen Buchhalter Oscar Lindquist kennen, der sich in sie verliebt. Charity verschweigt ihm zunächst allerdings ihren wahren Beruf, doch auch nachdem er ihn erfährt, möchte er seine Freundin heiraten. Triumphierend kündigt sie in ihrem Etablissement und verabschiedet sich von ihrer Vergangenheit. Charity schöpft Hoffnung, dass Oscar sie in ein "ganz normales" Leben führen wird - doch Oscar bekommt im letzten Moment das große Flattern…

In der Titelrolle der Sweet Charity wird Asita Djavadi zu erleben sein. Die bezaubernde Darstellerin ist bekannt durch die Burgfestspiele Jagsthausen, ihre zahlreichen Soloprogramme und ihre Schwäbisch Gmünder Erfolge als „Polly“ in „Crazy For You“ sowie als „Marguerite“ in „The Scarlet Pimpernel“ In seiner achten Musicalproduktion als Regisseur wird Michael Schaumann in diesem Jahr in die Rolle des neurotischen Buchhalters Oscar Lindquist schlüpfen und mit Charity auf ein bürgerliches Leben hoffen.

Der große Gmünder Schauspieler Ernst Kittel wird in der Paraderolle des alternden Filmstars Vittorio Vidal eine Nacht mit Charity verbringen, wobei ihm seine hysterische Verlobte Ursula (Kerstin Lindner) in die Quere kommt. Charitys „Arbeitskolleginnen“ im Fan Dango-Club Miriam Lapini und Luisa Meloni versuchen immer wieder vergeblich, Charity die rosarote Brille abzunehmen und ihr den schonungslosen Alltag vor Augen zu führen. Alexander Bofinger hat als Clubgeschäftsführer große Mühen, seine „Damen“ für ihre Arbeit im Rotlichtmilieu zu motivieren. Wenn dann noch Thomas Sachsenmaier als Hippie-Priester Daddy Brubeck auftritt, verschwimmen vollends Illusion, Phantasie und Träume mit grauer und schonungsloser Realität.

In weiteren Rollen und beeindruckenden Chorszenen sind wieder viele bekannte Gesichter des Kolpingchors und der Showgruppe des Tanzstudios Vera Braun zu sehen.

Vorhang auf für Sweet Charity auf Ihrer Suche nach dem wahren Lebensglück in einer Welt voller Gegensätze – zwischen Lebensträumen, bürgerlicher Spießigkeit und grundehrlicher Freude und Fröhlichkeit.